weckmichmal

If you’re going to San Francisco….

places where you can think…

 

mein letzter richtiger tag in washington hat mich zuerst zum airlington cementary gefuehrt. das ist ein wichtiger friedhof, denn hier liegt kennedy begraben und ganz ganz viele andere auch. das ist so ein friedhof mit diesen weissen grabsteinen, die ueberall in einer reihe aufgestellt sind. so einen wollte ich ja schon immer sehen. heute hatte ich die chance. und ich muss leider sagen, dass das echt gut aussieht. mensch… ich bin natuerlich auch zum kennedy grab hin, wo auch seine frau begraben ist. ueber den grabsteinen brennt eine flamme. wenn man sich umdreht, sieht man, das das grab auf einem berg liegt und der strasse zum lincoln memorial gerichtet ist. sieht echt toll aus. kann man sich vorstellen, wie der marsch damals war. 

mein naechster stop hat mich in den botanischen garten von washington gefuehrt, das war ein tipp von emily aus new orleans. der garten ist nicht sehr gross aber dafuer echt toll. und es kommt beruhigende klassische musik. das ist so ein ort, in den ich zum nachdenken fliehen wuerde, wenn ich in washington wohnen wuerde. echt toll. hab mich da auch zeitlich etwas verloren… :) aber ich musste weiter. denn ich bin zum national zoological park, einem zoo. diesmal hab ichs wirklich in einen zoo geschafft. doch das war voll die pleite. alles outdoor und alle tiere drin. na super. man hat nix gesehen. so bin ich bisschen rumgelaufen, bis ich ein tier gesehen hab, dafuer ein ganz tolles. den roten panda. super suesses ding, haette ich gerne geknuddelt, aber irgendwie ging das leider nicht… :D so hab ich nur fotos gemacht und bin dann zurueck, denn es wurde dunkel, und der zoo haette in 30 minuten eh zugemacht. da es dunkel wurde bin ich zurueckgefahren zur union station und bin dort ins kino, weil ich lust auf kino hatte. da yes man nicht kam bin ich in einen film von dem ich bisher nix gehoert hab, not easily broken. ein film ueber ehe, leben und was so alles passieren kann. eigentlich ganz cool, nur bisschen kurz. aber schee. hat mir gefalllen. danach gings zurueck ins hostel, da mir die kaelte doch einiges ausgemacht hat. es war schweinekalt. so hab ich erstmal heiss geduscht und mich auf meine weitere route vorbereitet…. :)

 

 

01-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 301-15-2009 - Washington day 3 

uff, soooviel zu sehen

mein zweiter tag in washington stellte sich doch als recht anstrengend heraus. immernoch krank bin ich fleissig zum weissen haus gelaufen. hab mir gedacht, ach, bist zur u-bahn sinds 3 blocks, zum weissen haus noch ein paar mehr, das lauf ich doch locker. so konnte ich das weisse haus von der anderen seite fotografieren, von der, die die meisten kennen. dort hab ich doch glatt nen asiaten kennengelernt, mit dem ich eine weile geplaudert hab, weil er hilfe mit seinem foto brauchte und sich dann rausgestellt hat, das er mal in deutschland war. nach einigen minuten haben wir uns verabschiedet, denn beide mussten weiter. ich bin dann zur sogenannten mall gelaufen. am einen ende ist das capitol, am anderen das lincoln memorial. ich hab in der mitte angefangen, nicht ganz am washington monument, sondern am world war II memorial. ein brunnen, aussenrum saeulen mit den staaten der usa. ich musste natuerlich alle fotografieren, in denen ich war. :) dann hatte ich die wahl, hmm, wo geh ich hin. ich hab mich fuer das lincoln memorial entschieden. entlang am bekannten reflecting pool. echt toll. dann noch mit sonne und einem grinsen im gesicht… dann kam ich immer naeher und musste feststellen, das die da schwer am bauen sind, denk mal fuer den wichtigen amtseintrittstag von obama. ich denk mal, das alles vom lincoln memorial bis zum capitol voll mit menschen sein wird. man konnte aber trotzdem hoch. also hab ich das gemacht und als ich runtergeschaut hab, hab ich den pool von oben gesehen und hab mich gefuehlt wie forrest gump! :) da hat er gesprochen, genauso wie martin luther king jr. echt krasses feeling, wenn man da runter schaut und sich das alles mit menschen vorstellt. gaensehaut!! :)
dann hab ich mich umgedreht und bin in das memorial reingelaufen. da wurde ich erstmal von einer riesen abraham lincoln statue umgehauen. das ding ist enorm. und sonst ist da nix. ein riesen gebaeude und dann ist da diese halle, in der diese statue steht. wow. die amis halt.
danach gings zum vietnam war memorial. zwei waende nur mit namen von gefallenen soldaten. echt gruselig sag ich euch.
danach bin ich zum washington monument gelaufen, weil ich hoch wollte. dieses war aber leider zu, irgendwas mit dem aufzug. also muss das verschoben werden.
so konnte ich meine museumstour starten. erstmal das holocaust museum. sehr enttaeuschend. grosses gebaeude, viel lauferei, nix entdeckt, gegangen.
dann kam das smithonian national museum of american history. top sag ich nur. das erste ist gleich ein raum, wo die original us flagge lag, die damals gehisst wurde, nachdem die amis den kampf gegen die briten gewonnen haben und der komponist daraufhin die nationalhymne der usa geschrieben hat. krasses teil. dieses museum hatte echt viele tolle dinge. ich kann sie gar nicht aufzaehlen. nur ein paar wichtige, die mir in erinnerung geblieben sind. ein dumbo-wagen aus disneyland, der original kermit frosch, ein stueck berliner mauer und ein stueck des world trade centers… schon heavy. aber da gabs noch viel viel mehr zu sehen.
aber ich musste weiter. so gings danach zum smithonian american art museum. nicht so prickelnd. auch nicht so interessant, bis auf ein paar einzelne sachen, wie lincolns mantel, in dem er ermordet wurde oder ein raum, mit ganz vielen fernsehern, wo eine hammerbilder show stattfand, die mich megagefesselt hat. nicht wegen den bildern, eher, wie das gemacht wurde… ;)
danach war meine tour zu ende. bin noch bisschen in der stadt rumgelaufen und hab mich umgeschaut und dann wollten meine armen fuesse auch schon wieder heim, geschweige denn mein halsweh… ist halt doch nicht sooo warm hier.. ;)

 

oh mein gott, da ist obama

das naechste ziel war washington d.c. und gott sei dank ging die fahrt 26 stunden. ihr werdet es nicht glauben. bis auf ca. 4 oder 5 stunden, hab ich die fahrt durchgeschlafen. den rest hab ich mit tabletten schlucken, tee trinken und dexter schauen verbracht. aber den rest hab ich echt geschlafen, was mir echt gut getan hat, denn so kam ich ohne fieber um halb 10 in washington d.c. an. erstmal ins hostel, wo ich feststellen musste, dass ich erst ab 2 in mein zimmer kann. hmm, was mach ich da. erstmal hab ich eine nacht dazugebucht, weil ich festgestellt hab, das mir 2 tage in washington einfach nicht reichen werden. und so konnte ich langsam in die stadt. erstmal zur union station zurueck und zugticket um einen tag nachhinten verschieben. dann dachte ich mach ich heute noch locker und mach die political tour in meinem reisefuehrer. die faengt am us capitol an. dort angekommen haben mich schon lauter polizisten und securities empfangen. dann wollt ich da durch und einer fragt mich, ob er mir helfen kann. da mein ich: ja, kann man denn da nicht rein? und da meinte er: doch, normalerweise schon, aber  grad ist viel los und der obama kommt ja. und ich so: ja ich weiss. und er so: ach, du weisst das. und ich: klaro. und da fragt er mich, ob ich denn fotos machen will. und ich so: ja. und da meint er: dann wuerde er vorschlagen, dass ich mich dort hinstellen soll. und erst da hab ich gemerkt, dass in diesem moment obama ins capitol kommt. ;) ja, und 5 minuten spaeter kommt eine hammereskorte. erstmal 10 motorraeder, dann polizeiautos, dann 4 schwarze autos, in einem von denen der obama, dann pressebus und dann nochmal polizeiautos. ja, voll der aufmarsch. echt krass. und sowas in den ersten minuten in washington…

danach hab ich meine tour fortgesetzt, die mich so ziemlich durch die ganze stadt gefuehrt hat. geendet hat sie am weissen haus. und es ist wirklich total weiss… ;) und drum herum wird irgendwas fuer den obama gebaut… washington dreht durch… ueberall in der stadt sind tribuehnen aufgebaut fuer den 20.1. und jeder shop hat obama souvenirs. ich hab mir schon einen button gekauft… :) 

danach bin ich ins hostel, weil ich mal duschen wollte und mich ausruhen, denn es standen 2 anstrengende tage an. bin gespannt, wer mir sonst noch so begegnet… :)

 


 

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